Ein Spiel gegen den Tabellenvorletzten wird machbar, vor allem als Tabellendritter. So könnte man zumindest meinen. Trotzdem wurde das Spiel gegen Wiesloch am Samstag, dem 22. November doch ganz schön knapp.
In den ersten Satz starteten die Walldorfer Damen mit viel Selbstbewusstsein, mussten allerdings schnell feststellen, dass man zum Gewinnen auch Punkte machen muss. So kam es unter anderem auch zu Punkteständen wie 6:14. Dies besserte sich in diesem Satz auch nur teilweise. Am Ende musste der erste Satz mit 17:25 an die Wieslocherinnen abgegeben werden. Nach dieser kleinen Niederlage benötigte es einen Neustart. Denn noch waren 3 Tabellenpunkte drin, falls die Walldorfer die nächsten drei Sätze gewinnen sollten. (Kleine Randnotiz: Drei Tabellenpunkte ist das Maximum, was man aus einem Spiel an Tabellenpunkten holen kann.) Der nächste Satz fing schon einmal besser an. Zu Beginn war der Punktestand sehr ausgeglichen, jedoch konnte Walldorf sich im Laufe des Satzes einen kleinen Vorsprung aufbauen, was zu einem Spielstand von 25:20 am Ende des Satzes führte. Betrachtete man die Sätze, waren beide Mannschaften nun gleichauf. Also war der Spielausgang noch ungewiss. Im nächsten Satz kämpften die Walldorferinnen weiterhin um die Punkte. Auch hier konnten sie im Laufe des Satzes sich einen Vorsprung von meist 4-5 Punkten aufbauen, sodass am Ende der dritte Satz ebenfalls an Walldorf ging. Nun ging es mit neuer Energie in den vierten Satz. Hier galt es zu entscheiden, ob man noch einen Tie-Break spielen sollte oder nicht. Das Spielverhalten der Walldorfer Damen sagte „Nein“ zum Tie-Break und sorgte für einen (fast) deutlichen gewonnen Satz mit 25:18. Somit konnte das anfangs maue Spiel noch gedreht werden.
Wer die sagenumwobenen Walldorfer Damen auch mal live erleben möchte, ist herzlich zum nächsten Heimspieltag in der Halle am Schulzentrum am 06.12. ab 14 Uhr eingeladen.
